Arbeitskreis Kirche und Tiere
Tierfreundlich kochen
Ob Suppentag, Apéro, Brunch oder Mittagstisch: Eine Rezeptbroschüre macht Vorschläge, wie Pfarreien mit pflanzlichen Zutaten kochen können.

Bild: pixabay.com
Pizzaschnecken, Gemüsegratin, gefüllte Champignons oder ein Bratapfel-Dessert mit Zimt und Nüssen: Auf 48 Seiten schlägt der ökumenische «Arbeitskreis Kirche und Tiere» (Akut) pflanzliche und damit tierfreundliche Rezepte vor. Sie reichen vom Apéro über Vor-und Hauptspeisen bis zu Desserts.
Akut setzt sich für die Interessen der Tiere ein und versteht diese aus einer christlichen Haltung heraus als «Mitgeschöpfe». Der Arbeitskreis, der über viele Jahre vom Kapuziner Anton Rotzetter präsidiert wurde, will Tieren in Gesellschaft und Kirche eine Stimme geben.
Ohne tierische Produkte
Entsprechend richtet sich die Broschüre denn auch spezifisch an Kirchgemeinden und Pfarreien: Die Zutaten sind jeweils für 4 und für 20 Personen angegeben. Manches Dessert wird im Titel einem Feiertag zugeschrieben: Osterfladen, Zwetschgenwähe für den Bettag oder weihnachtliches Schoggimousse.
Viele Menschen ansprechen
Die Rezepte kommen gänzlich ohne tierische Produkte aus, sind somit vegan, ohne dass dies explizit erwähnt wird. Wer keine Hafermilch und keinen pflanzlichen Parmesan verwenden möchte, kann diese leicht durch Milchprodukte ersetzen. Tatsächlich möchte Akut «bewusst viele Menschen ansprechen, unabhängig davon, ob sie sich selbst als vegan, vegetarisch oder ‹Allesesser› verstehen», erklärt Geschäftsleiterin Eveline Schneider Kayasseh auf Nachfrage. Zusammengestellt wurden die Rezepte von Eva Opitz, Ernährungsberaterin, und Paolo Balzarin, Koch.